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Ausstellungen 2010 |
Sa. 3. Oktober 2009 bis So. 21. Februar 2010
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unser metall
Gold und Silber, Blech und Bronze
Eine Depot-Werkschau
Diese Depot-Werkschau wird von einer Materialauswahl geprägt. Quer durch alle Epochen und Stile präsentieren wir die zahlreichen Bestände aus Metall: Von kostbaren Münzen und Medaillen aus Gold und Silber über Koblenzer Blechwaren, Sayner Eisenguss, antike Funde, Uhren und Musikapparate, Waffen und Militaria, Objekte der Stadtgeschichte, Kunstgewerbe und Kunstwerke wie Skulpturen aus Bronze und Gemälde auf Kupfer.
WER hat in früheren Zeiten WO in Koblenz WAS aus Metall hergestellt und verkauft?
Als gemeinsames Projekt mit dem Amt für Stadtvermessung und Bodenmanagement stellt das Mittelrhein-Museum Wissenwertes und Anschauliches über Koblenzer Münzprägungen, Metallproduktionen und Metallwarenhersteller online zur Verfügung:
Fenster mit einer Größe von 800 x 600 Pixel
http://koblenz.de/cityguide/cgi-bin/cityguide.pl?action=show&lang=de&size=8660&groupID=44&objectID=0&mapper=19
Fenter mit einer Größe von 1024 x 768 Pixel
http://koblenz.de/cityguide/cgi-bin/cityguide.pl?action=show&lang=de&size=1076&groupID=44&objectID=0&mapper=19
Fenster mit einer Größe von 1280 x 800 Pixel
http://koblenz.de/cityguide/cgi-bin/cityguide.pl?action=show&lang=de&size=1280&groupID=44&objectID=0&mapper=19
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| Die Depot-Werkschau unser metall wurde begleitet von zwei Kabinettausstellungen |
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Sa. 9. Januar bis So. 21. Februar 2010
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Metal(l)
Musik in Farbe
Kabinettausstellung im 1. Obergeschoss
Passend zur Depot-Werkschau „Unser Metall“ wird im Januar eine Kabinettausstellung präsentiert, die sich einem Thema der Jugend- und Musikkultur widmet: Den kunstvoll gestalteten Plattenhüllen der Metal Bands. Gezeigt werden in der Kleinen Galerie im 1. Obergeschoss Arbeiten der Künstlerin Jowita Kaminska, die Plattencover für internationale Metal Bands entwirft - unter anderem auch Cover für die zwei Koblenzer Bands „Steelpreacher“ und „Metal Inquisitor“, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sein werden.
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METAL LAW cover © Jowita Kaminska
www.jowita-kaminska.com |
Sa. 20. Februar 2010, 19.00 Uhr
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Gegensätze ziehen sich an-
Steelpreacher-Konzert im Mittelrhein-Museum
Passend zur Ausstellung „Metal(l)-Musik in Farbe“ gibt es am Samstag den 20. Februar ein Konzert der Koblenzer Band „Steelpreacher“.
Das Museumsteam und die Band entschied sich das Konzert zusätzlich anzubieten, da an der Ausstellungseröffnung das Gerücht aufkam, dass ein Konzert von „Steelpreacher“ im Museum stattfinden würde.
Nun ist es kein Gerücht mehr, “Steelpreacher“, die auch selbst auf zwei Covern der Ausstellung „Metal(l)-Musik in Farbe“ zu sehen sind, werden am 20. Februar mit ihrer Musik den Gewölbekeller des Mittelrhein-Museums rocken.
Als Vorgruppe werden „Thrashtanica“ den Gewölbekeller vorheizen.
Und wer nun Angst hat im Museum zu verdursten, den können wir beruhigen, denn auch kühle Getränke sind vor Ort erhältlich.
Das Konzert wurde unterstützt von der Bitburger Braugruppe und der Rockbar Florinsmarkt.
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Ausstellungen 2009 |
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Sa. 31. Oktober bis So. 6. Dezember 2009
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restauriert geschenkt gefördert
unsere Sponsoren - unsere Kunstwerke
Während in der Depot-Werkschau die Präsentation einer Materialgattung Einblicke in den Umfang und die Bandbreite unserer Bestände gibt, möchten wir im Historischen Gewölbe daran erinnern, dass die Museumssammlungen wesentlich auf dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger basieren. Wie unterschiedlich dies aussieht, wird durch ausgewählte, in den letzten Jahren erworbene oder restaurierte Werke deutlich und verdient Dank und Respekt.
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© Heijo Hangen |
Sa. 4. April bis So. 6. September 2009
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unser barock
"Schmerz und Wonne überall..."
Eine Depot-Werkschau
Eine der schillerndsten Epochen der europäischen Kunst steht im Mittelpunkt: Der Barock. Pracht und Pathos bis hin zum Kitsch sind dabei nur die „landläufige“ Seite. Daneben zeigen Gemälde, Skulpturen, zuweilen sogar einfache Gebrauchsgegenstände eine weit verbreitete Verunsicherung einer im Wandel begriffenen Gesellschaft und eine tiefe Religiosität. Vieles, was wir heute unter „Moderne“ verstehen, hat seine Wurzeln in jener spannenden Epoche.
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| Die Depot-Werkschau unser barock wurde begleitet von drei Kabinettausstellungen |
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Sa. 11. Juli bis So. 6. September
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Kunst und Schöpfung
Ralf König: Religion in der Karikatur
Kabinettausstellung im Historischen Gewölbe
Ralf König, Deutschlands wohl bekanntester Comic-Zeichner und 2009 auch regelmäßig für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig, setzt sich kritisch mit Religionen und Kirche auseinander vom "Karikaturenstreit" über die Interpretation der biblischen Schöpfungsgeschichte und Moses bis zu aktuellen christlichen Ritualen und Debatten. Grund genug, heutige Positionen zum Thema "Kunst und Religion" zu formulieren, das einst die Kunst des Barock geprägt hatte.
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Archetyp © Ralf König |
| So. 31. Mai bis So. 28. Juni |
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Confluendo in barocco
Antonio Máro und Rafael Ramírez
Kabinettausstellung im Historischen Gewölbe
In Zusammenarbeit mit dem „Koblenz International Guitar Festival & Academy“ eröffnen wir die Ausstellung des international renommierten, aus Peru stammenden und in Ostbelgien lebenden Künstlers Antonio Máro und seines Sohnes Rafael Ramírez.
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| Cervantes © Rafael Ramírez |
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Sa. 18. April bis So. 17. Mai
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Melancholie der Schönheit
Kabinettausstellung im Historischen Gewölbe
Unter diesem Titel zeigen Karl-Jürgen Wilbert, das Mittelrhein-Museum und die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz eine Auswahl von Kunstwerken vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Moderne: Gemälde, Grafiken, Schmuck und Keramik, Skulpturen, Fotografien und eine Video-Installation.
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Unbekannter Maler: Soldatenbildnis,
um 1914, MRM |
So. 17. Mai, 11.00 - 18.00 Uhr
Internationaler Museumstag |
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Internationales Motto 2009:
„MUSEEN UND TOURISMUS"
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Ausstellungen 2008 |
| Samstag, 1. November 2008 bis Sonntag, 8. März 2009 |
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Alltag und Feierlaune
Eine Themenausstellung
Kochen und Kartenspiel, Nickerchen und Näharbeit, Babypflege und Bauerngelage, Malochen und Musizieren, Tanz und Tod das sind nur einige der -Themen, die in „unseren Genrebildern“ ein Bild von Alltagsfreud und -leid des Menschen geben.
Wir haben für Sie als zweite Depot-Werkschau sämtliche Genregemälde und -graphik sowie die mit Genreszenen versehenen Gebrauchswaren aus dem Bestand des Mittelrhein-Museums zusammengestellt. Entdecken Sie mit uns eine Alltags-Welt aus mehr als 350 Jahren!
Die Recherchen zur Ausstellung ergaben, dass sich die Exponate es sind mehr als 100 Gemälde, -Zeichnungen und Drucke sowie wenige kunstgewerbliche Werke zehn Bereichen des menschlichen Alltags zuordnen lassen: Diese sind Häuslichkeit Kinder Berufe Gefechte Freizeit Musik, Tanz und Fest Das Alter Begräbnis Kloster und Kirche Im Freien.
In der Ausstellung folgen diese Bildgruppen aufeinander und werden auch durch farbliche Akzente voneinander unterschieden. Kinder sind in der Ausstellung ganz Besonders willkommen, es gibt schließlich allein schon einen eigenen Themenbereich „Kinder“ mit Bildern aus deren „Alltag“.
Mit Blick auf die Mosel lässt es sich aber auch auf einem historischen „Wohlfühl“-Sofa Ausschnitten aus musikalischen und literarischen „Genrebildern“ lauschen oder in Bildbänden und wissenschaftlichen Katalogen über die Genremalerei von Pieter Bruegel bis Jean Siméon Chardin stöbern ...
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Bartholomäus Molenaer, Bauerngesellschaft, um 1640 (Ausschnitt)
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| 14. Juni bis 12. Oktober 2008 |
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Unser Mittelalter
500 Objekte aus 1000 Jahren
Depot-Werkschau im Mittelrhein-Museum Koblenz
Im Sommer 2008 präsentiert das Mittelrhein-Museum ergänzend zu den landesweiten Aktivitäten „Unser Mittelalter“. Gezeigt werden erstmals seit Bestehen des Museums die reichhaltigen Koblenzer Bestände aus dem faszinierenden Zeitalter von der fränkischen Epoche des 6. Jahrhunderts bis zum späten Ende der rheinischen Gotik kurz vor 1600: 500 Exponate aus 1000 Jahren.
Dazu gehöret die exquisite Sammlung von über 60 Skulpturen aus Holz und Stein, über 30 Gemälde - vom großen Altarbild bis zur kleinen Andachtstafel - eine kostbare Münzsammlung, zahlreiche Architekturfragmente von Koblenzer Kirchen und anderen Bauten, Grafiken darunter die ältesten Stadtansichten und sogar ein Blatt Albrecht Dürers Bodenfunde, Gefäße und Schmuck, Waffen und gotische Möbel, Glasmalereien und Kunstgewerbe.
Das Thema „Mittelalter am Mittelrhein“ ist weitgehend unerforscht. Manche Kunstwerke sind gut dokumentiert, andere werden erstmals aus dem Depot ans Licht befördert. Wir formulieren dabei offene Fragen und lassen die Besucher in die Werkstätten von Museum, Depots und Forschung schauen. Themen wie Materialkunde und Restaurierungen, Herkunft und Datierungsfragen, aber auch Fälschungen und ungelöste Rätsel stehen im Mittelpunkt.
Mittelalter und Moderne
Kabinettausstellungen im Historischen Gewölbe
Drei Kabinettausstellungen im Historischen Gewölbe verbinden die große Mittelalter-Werkschau auf ungewöhnliche und ganz unterschiedliche Weise thematisch mit zeitgenössischer Kunst.
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| 28. Juni bis 27. Juli 2008 |
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Ritter, Räuber, Abenteurer
Illustrationen von Herbert Holzing
Viele kennen seine Bilder, nur Wenige seinen Namen.
Mit seinen magischen Illustrationen zu Otfried Preußlers „Krabat“ wurde der Koblenzer Herbert Holzing (1931-2000) berühmt.
Wir zeigen eine Auswahl seiner Werke für Kinder- und Jugendbücher: ferne Welten von Märchen, Sagen und Fantasy-Abenteuern.
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| 2. August bis 31. August 2008 |
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Götterbilder - Kellerkinder
Gemälde und Skulpturen von Axel Eberhardt
Mit seinen Arbeiten bringt der Koblenzer Künstler Axel Eberhardt traditionelle Bedeutungszuweisungen ins Schwanken. In seinen Klappaltären werden mittelalterliche Glaubensmuster und neuzeitliche Anbetungen hinterfragt, ohne klare Antworten zu liefern. Zum anderen wirken seine aus Kletten gefertigten Figuren vom Material und auch von der Thematik an- und abstoßend zugleich.
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Petri Heil II
Holz bemalt, versch. Materialien
139 x 220 x 15 cm
2005 |
| Samstag, 6. September bis Sonntag, 14. Dezember 2008 |
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Ein Lüpertz für Koblenz
St. Martin als Motiv für das Fenster der neuen Kapelle am Stift
Kirchenfenster und Glasmalerei in der zeitgenössischen Kunst: Das Stiftungsklinikum Koblenz baut für Patienten, Angehörige und alle Besucher eine neue Kapelle.
Prof. Markus Lüpertz gestaltet das 8 x 4 Meter große Fenster zur Südallee. Helfen Sie mit!
Zwei Original-Entwürfe sowie 20 verschiedene, vom Künstler übermalte und signierte Grafiken werden im Historischen Gewölbe präsentiert.
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Markus Lüpertz: Entwurf für das Kirchenfenster der Kapelle St. Martin für das Koblenzer Stift (Ausschnitt)
Grafik / Mischtechnik auf Papier, 2008 |
| 12. April bis 25. Mai 2008 |
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in situ
so viele Geschichten
Susanne Krell
Installation, Malerei und Video im Historischen Gewölbekeller des Mittelrhein-Museums Koblenz
Susanne Krell, in Betzdorf/ Sieg geboren, studierte Kunstpädagogik in Koblenz und Philosophie in Bonn. Seit vielen Jahren präsentiert sie ihre Arbeiten in der Region, wie in Einzelausstellungen im Roentgen-Museum Neuwied oder im Stadtmuseum Siegburg. Weitere Ausstellungen waren u. a. im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, in Berlin, Bonn, Jena, Freiburg und im Stapelhaus Köln zu sehen. Seit 2004 ist sie auch international vertreten, zum Beispiel in China, Taiwan, Polen, Ungarn und Frankreich. 2005 wurde ihr der Dr. Theobald-Simon-Kunstpreis zugesprochen und sie erhielt ein Arbeitsstipendium für Budapest. Ihre Arbeitsreisen führten sie nach Jerusalem, Kairo, Rom, New York und zu vielen anderen „Ideenorten“.
Die Arbeiten von Susanne Krell entstehen meist auf ihren Reisen als Spurensammlerin durch die Welt. Sie begreift Gebäude und Orte als Sinnbilder für ein bestimmtes Ideenkonzept oder ein Regelwerk, welches Menschen sich im Laufe der Zeiten gegeben haben. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Authentizität eines Ortes, seine einzigartige Spur, einem Fingerabdruck gleich. Diese in der künstlerischen Arbeit entstandene Spur zeigt für Susanne Krell auch einen Abdruck der dahinterliegenden Idee. Ihre spezielle Technik fängt die Aura des gewählten Ortes ein und durch die Sammlung der Orte entsteht eine Art „Weltbuch“.
Diese Sammlung bildet die Grundlage einer speziell für den historischen Gewölbekeller konzipierten Bodenarbeit und nimmt Bezug auf die Geschichte als ehemaliges Kaufhaus für Waren aus aller Welt.
IN SITU - so viele Geschichten thematisiert die Geschichte des Mittelrhein-Museums. So bezieht sich eine weitere Arbeit auf die wechselnden Orte der Sammlung des Museums und eine dritte Arbeit auf seine Geschichte als Stapelhaus für Waren, die hier gelagert wurden. Sie stapelt die Begriffe wie ehemals die Waren gestapelt wurden. Sie blenden ein, erscheinen kurz und verschwinden dann wieder, ein Leuchten aus der Vergangenheit in die Gegenwart.

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Thousand Buddha Tempel Jinan, Detail
©Susanne Krell
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| Sonntag, 18. Mai 2008 |
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Internationaler Museumstag
Internationales Motto 2008:
Museen und gesellschaftlicher Wandel
Motto im Mittelrhein-Museum:
Du und ich und die Kunst!
Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
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| 17. November 2007 bis 6. April 2008 |
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Sehnsucht Rhein
Romantik und Moderne
Die Sammlung Siebengebirge
Nach der Ausstellung einer Auswahl der Sammlung Siebengebirge Ende 2006 in Königswinter wurde seit November 2007 diese bedeutende und ständig wachsende private Kunstsammlung erstmals umfassend präsentiert - zeitgleich in Neuwied und in Koblenz. In Neuwied lag der Schwerpunkt auf der Zeit des späten 18. Jahrhunderts (und bis ca. 1860), das Mittelrhein-Museum dagegen präsentierte den Weg von der Rheinromantik des 19. Jahrhunderts bis zur Moderne:
Zwischen 1820 und 1850 entstanden die Schlüsselwerke der romantischen Landschaftsmalerei. Künstler der Düsseldorfer Malerschule und Maler aus dem Koblenzer Umfeld wie Johann Jakob Dietzler, Adolf Lasinsky oder Johann Baptist Bachta prägten den romantischen Blick auf die Landschaft des Mittelrheins. Hierzu gehört auch der heute nahezu vergessene Koblenzer Maler Daniel Dienz oder die das Rheintal bereisenden britischen und dänischen Maler.
An der Schwelle zum Symbolismus stehen Ende des 19. Jahrhunderts Werke von Oswald Achenbach oder Hermann Hendrich. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fanden Künstler aus dem Umkreis des Expressionismus neue Ausdrucksmittel und wandten sich ebenfalls der Rheinlandschaft zu. Den Malern, die beinahe biedermeierlich die alten Konventionen fortsetzten, standen in den 1920er Jahren Vertreter der Neuen Sachlichkeit wie F. M. Jansen oder Carlo Mense gegenüber, die das Sujet der Rheinlandschaft in neuer, zeitgemäßer Formensprache wieder aufnahmen. Hinzu kommt in der Koblenzer Ausstellung die schon legendäre Serie von Landschaftsfotografien August Sanders. Den Abschluss bilden imposante Rheinlandschaften des zeitgenössischen Siegburger Malers Jürgen Schmitz.
Die anregende Reise durch drei Jahrhunderte von Köln bis Bingen belegt die Bedeutung des Rheins und seiner Nebentäler für die Landschaftsmalerei vom 18. bis zum 20. Jahrhundert.
Zur Ausstellung liegt ein reich illustrierter Auswahlkatalog zum Preis von 29,90 Euro vor.
Übrigens: Gerade hat die Sammlung Siebengebirge im Zuge der strategischen Partnerschaft, die Mittelrhein- und Roentgen-Museum mit dem Privatsammler aus dem Siebengebirge eingegangen sind, ihre Namensänderung erfahren:
Die Sammlung RheinRomantik!

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Oswald Achenbach: Die Loreley, 1903
©Sammlung Siebengebirge,
c/o Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter |
| 12. Januar bis 3. Februar 2008 |
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„Forum Mittelrhein“ am Zentralplatz
Kultur, Bildung, Tourismus und Einzelhandel in der Mitte der Stadt
Ergebnisse des Wettbewerbs
Ausstellung im 1. Obergeschoss des Mittelrhein-Museums
Der Zentralplatz ist seit Jahren Gegenstand der Diskussion über die städtebauliche Entwicklung und Erneuerung der Koblenzer Innenstadt.
Private Investoren vertreten durch die Unternehmen Züblin und ECE sind Anfang 2007 an die Stadt Koblenz mit einem Konzept herangetreten, das bis zur Bundesgartenschau im Jahr 2011 umgesetzt werden kann.
Das „Forum Mittelrhein“ umfasst auch, wie vom Stadtrat beschlossen, das neue Mittelrhein-Museum, die neue Mediathek und ein Präsentations- und Informationszentrum für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal in Verbindung mit der Neugestaltung der Freifläche auf dem Zentralplatz. Die ECE beabsichtigt ein Einkaufszentrum auf dem Zentralplatz zu bauen und zu betreiben.
Aus dem Zusammenwirken von Kultur, Bildung, Tourismus und Einzelhandel erwarten alle Beteiligten eine Stärkung der Koblenzer Innenstadt.
Das „Forum Mittelrhein“ bietet sich die einzigartige Möglichkeit, das Museum in Verbindung mit anderen kulturellen Angeboten neu zu konzipieren. Das Mittelrhein-Museum hat bisher allein im Schloss zwischen 1921 und 1944 über angemessene Räumlichkeiten verfügt, nun kann es aus den stark beengten und nicht zeitgemäßen Verhältnissen am Florinsmarkt befreit werden.
Die Jury des Architekturwettbewerbes zur Realisierung des „Forum Mittelrhein“ auf dem Zentralplatz hat nach intensiver Diskussion am 9. Januar 2008 einstimmig zwei gleichrangige Preise an die Architekturbüros Benthem Crouwel aus Aachen und Schröder Schulte-Ladbeck aus Dortmund vergeben.
Das Architekturbüro Bucholz McEvoy Architekten aus Dublin und Berlin erhielt eine Anerkennung für seinen Entwurf.
Weitere international renommierte Architekten nahmen am Wettbewerb teil (in alphabetischer Reihenfolge):
BRT Architekten Bothe Richter Teherani aus Hamburg, Jo Coenen & Co aus Maastricht, Kleihues + Kleihues aus Berlin, RKW Rhode Kellermann Wawrowsky aus Düsseldorf und Stephan Braunfels Architekten aus München.
Alle Entwürfe als großformatige Pläne und Modelle wurden bis zum 3. Februar im Mittelrhein-Museum präsentiert.
Für die Besucherinnen und Besucher lag kostenlos eine illustrierte Broschüre bereit.
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Ausstellungen 2007
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| 6. Oktober bis 25. November |
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FlussStadtLand
Ansichten vom Niederrhein
Helke Stiebels Rheinreise
Kabinettausstellung Im Historischen Gewölbe
Fotografie im Mittelrhein-Museum 4
Helke Stiebel, 1939 in Saarlouis geboren, absolvierte eine Banklehre und verbrachte zur Sprachausbildung längere Zeit in München und in London, ihrer „zweiten Heimat“. 1962 begann sie die Ausbildung zur Fotografin in Koblenz, wo sie seitdem lebt und arbeitet.
Seit 1965 widmet sie sich kontinuierlich der künstlerischen Fotografie. Ihre Arbeitstechnik ist geradezu klassisch zu nennen, ihr Schwerpunkt ist die Schwarz-Weiß-Fotografie mit Abzügen auf kartonstarkem Barytpapier. Die Bildausschnitte legt sie schon bei der Aufnahme fest, manipulierte Laborabzüge lehnt sie ab. Sie richtet ihren Blick nicht auf die Totale, sondern auf das Wesentliche und Markante in Impressionen oder Teilaspekten.
Sie ist Mitglied im Berufsverband bildender Künstler Rheinland-Pfalz und tätig in der AKM, der Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein e.V. Auch über Koblenz hinaus machte sie sich einen Namen als Fotografin und präsentierte ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im Mittelrhein-Museum zuletzt 1997 zum Thema der „Rhein-Landschaft“.
Der Rhein bleibt im Zentrum ihres Interesses: nun, zehn Jahre später, wird sie eigens für das Mittelrhein-Museum ein künstlerisches Experiment realisieren. Für uns begibt sich Helke Stiebel im Sommer 2007 auf die Reise. Auf einem Frachtschiff wird sie den Rhein befahren. Sie wird unseren Blick dabei weniger auf die allseits bekannten Burgen und Landschaften lenken, sondern auf subjektive Bildausschnitte, ungewöhnliche Motive und überraschende Details der symbolgeladenen und mythenträchtigen Rheinlandschaft.
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Fotos © Helke Stiebel |
25. August bis 28. Oktober 2007
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„Von innerer Überzeugung beseelt“
Künstlerischer Aufbruch nach dem Ersten Weltkrieg in der südlichen Rheinprovinz
Eine Ausstellung des Mittelrhein-Museums Koblenz, des Hunsrück-Museums Simmern, des Städtischen Museums Simeonstift Trier und des SchloßParkMuseums Bad Kreuznach.
Mit dem umfangreichen künstlerischen Nachlass des Hunsrücker Malers Friedrich Karl Ströher (1876-1925) rückt der von ihm 1921 begründete „Künstlerbund Westmark“ in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. In dieser heute nahezu vergessenen Gemeinschaft schlossen sich nach dem Ersten Weltkrieg fortschrittlich gesonnene Künstler unserer Region zusammen - auf dem Weg zu neuen, zeitgemäßen Ausdrucksformen. Hierzu zählen Koblenzer Maler wie Hans Hartung IV., Robert Gerstenkorn oder Hanns Sprung, Trierer Künstler wie August Trümper und Heinrich Gesemann oder Ludwig Cauer, ein Vertreter der Künstlerdynastie Cauer aus Bad Kreuznach.
Manche von ihnen wandten sich den „Rheinischen Expressionisten“ zu, andere wie Ströher verfolgten in der Abgeschiedenheit der Hunsrücklandschaft ihren Weg.
Die Ausstellung präsentiert erstmals im Zusammenhang ausgewählte Gemälde und Skulpturen dieser Künstlergemeinschaft an der Schwelle zur Moderne.
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Robert Gerstenkorn,
Rheinufer Oberwerth, um 1920
© Mittelrhein-Museum Koblenz |
| 12. Mai bis 5. August 2007 |
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verliebt? verlobt! verheiratet…
Rheinland-Pfalz: Die frühen Jahre
Mittelrhein-Museum Koblenz in Kooperation mit dem Landeshauptarchiv und dem Stadtarchiv Koblenz.
60 Jahre Rheinland-Pfalz. Unser Land feiert Geburtstag: mit einer dezentralen Landesausstellung unter der Schirmherrschaft unseres Ministerpräsidenten Kurt Beck. Die Jubiläumsausstellung besteht aus fünf sich ergänzenden, gleichzeitigen Präsentationen in drei Städten, in Koblenz, Speyer und Mainz -
im Mittelrhein-Museum unter dem Titel:
„Das Rheinland. Zentrum im Norden: Alltag, Kunst und Politik 1947-1957“
Jung gefreit, nicht gereut: Koblenz macht sich. Und gewinnt als Zentrum des neuen Ganzen schnell Profil. Das hat Folgen für den Aufschwung: Die Landeshauptstadt Koblenz mausert sich zu dessen Motor, politisch wie gesellschaftlich und kulturell. Auch nach dem Umzug von Regierung und Landtag Richtung Mainz. Inzwischen traut man sich etwas zu im Lande, stellt sich selbst bewusst den Herausforderungen, ist bereit, die Zukunft in die Hand zu nehmen.
Es geht voran das Wirtschaftswunder naht!
Wie war das? Leben zwischen Trümmern und Wiederaufbau, zwischen Währungsreform und Wirtschaftswunder? Die Ausstellung zeigt den Alltag der Rheinländer, beleuchtet den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Aufbruch, ihren Hunger nach Kunst und Kultur. Und nicht zuletzt jene Menschen, die in schwieriger Lage ihr Schicksal meistern.
Zahlreiche Objekte, Dokumente, Fotos, Gemälde, Grafiken, Mode, Ton- und Filmaufnahmen machen diesen Aufbruch lebendig. Und mit ihm das erste Jahrzehnt des jungen Landes. Zehn Jahre später hatte sich die Verbindung trotz Ehekrisen und Komplikationen bewährt. Man blickte optimistisch in die gemeinsame Zukunft.
Zur Ausstellung ist landesweit eine gemeinsame, reich illustrierte Ausstellungszeitung erschienen
Nähere Informationen in dem Faltblatt zur Ausstellung
und unter www.60-jahre-rlp.de
Das verliebt? verlobt! verheiratet ...Tagebuch im Internet
Täglich aktuelle Informationen zur Landesausstellung.
Und ? teilen Sie Ihre Erinnerungen an die frühen Jahre von Rheinland-Pfalz mit uns! Senden Sie uns Kommentare, Bilder, Geschichten ...

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Brautpaar, 1954, Foto schneider
© derspringendepunkt, köln |
31. März bis 28. Mai 2007
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Heiliger Schauer & Süßes Entzücken
Jörg Nittenwilm
Kabinettausstellung Im Historischen Gewölbe
Der 1967 in Koblenz geborene Jörg Nittenwilm studierte Zeichnung an der Kunstakademie Karlsruhe, Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und Kunstgeschichte in Trier, Siena und Mainz. Er erhielt Stipendien des Landes Rheinland-Pfalz, in Venedig und Paris. Der Künstler präsentiert seine Arbeiten auf einem hoch reflektierten Niveau - seit 1995 in zahlreichen Ausstellungen: im Inland (Ludwigshafen, Trier, Neuwied, Frankfurt, Berlin, München und Düsseldorf) wie im Ausland (Luxemburg, Leiden, Mailand und zuletzt Modena).
Nun gestaltet Jörg Nittenwilm erstmals eine Ausstellung für seine Heimatstadt Koblenz auch und gerade weil es für ihn „mit einer gewissen Ironie verbunden“ ist, in einem Historischen Gewölbe, „das alljährlich vom Hochwasser bedroht ist, nüchterne Zeichnungen auf die Wand zu bringen, die das allzu feuchte Verlangen nach guter Kunst trockenlegen“.
Hierfür bemalt er die Bogenfelder des Historischen Gewölbes im Mittelrhein-Museum mit zu großformatigen Wandmalereien transformierten Zeichnungen. Die beiden Hauptmotive ein anamorphotisch dargestellter Totenkopf und ein Wasserwirbel werden durch verzerrte schwarze Linienzüge zu imaginären Landschaftsbildern. Die Rückbesinnung auf heimische Mythen-Landschaften ist für den in Italien lebenden Künstler ein „gewachsener Bestandteil des Ausstellungsortes“ am romantischen Rhein. So wird die Wanderung durch die fiktive, auf einer Schwarz-Weiß-Zeichnung basierende Landschaft zum „Dialog zwischen der regelsüchtigen Klassik und der poesieversessenen Romantik“.
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Entwurf, 2007 © Jörg Nittenwilm |
| Sonntag, 20. Mai |
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Internationaler Museumstag
Unter dem Motto: "Museen und universelles Erbe"
Eintritt frei und ein vielfältiges Programm im Rahmen der Ausstellung „verliebt? verlobt! verheiratet..... Rheinland-Pfalz: Die frühen Jahre
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| 10. März bis 15. April 2007 |
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heijo hangen
metabole: ursache und folgen eines stillebens
Heijo Hangen ist einer der bedeutendsten international bekannten Vertreter der „Konkreten Kunst“. Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen Museen und Sammlungen auch im Mittelrhein-Museum ist er mit einem Querschnitt seines Werks vertreten, nicht zuletzt Dank einer großzügigen Schenkung.
Aus Bad Kreuznach stammend, studierte er 1947-1950 an der Landeskunstschule Mainz und wurde 1950/51 einer der ersten Stipendiaten des Landes Rheinland-Pfalz im Koblenzer Künstlerhaus Asterstein, wo das Ehepaar Hangen noch heute lebt.
„Konkrete Kunst“ beruht auf mathematisch-theoretischen Grundlagen. Sie entsteht durch geometrische Konstruktionen und konzentriert sich auf das reine Zusammenspiel von Form und Farbe. Anders als in der „abstrakten Malerei“ wird keine vorhandene materielle Realität abstrahiert, auch strebt „Konkrete Kunst“ nicht nach symbolischer Bedeutung.
1962 entwickelte Hangen ein verbindliches geometrisches Modul durch die diagonale Teilung des Quadrats. Seit den 1970er Jahren erweitert er dieses variantenreiche Kompositionsprinzip durch Drehung, Rotation, Überlagerung, Umkehrung, Verschiebung, Vergrößerung und Verkleinerung.
Doch worauf beruht diese Entwicklung, wie begann sie? Vom Künstler speziell für das und mit dem Mittelrhein-Museum entwickelt, zeigt die Ausstellung durchaus in didaktischer Absicht - erstmals Hangens Weg von den späten 1940er bis zu den frühen 1960er Jahren.
Den Anfang bildet eine Studienarbeit der Nachkriegszeit ein „Stilleben mit Mandoline“. Wir begleiten den Künstler bei der Loslösung von naturalistischen Konventionen, präsentieren die ersten „konstruktiven Kompositionen in supremativer Ordnung“ von 1952/53, seine Arbeiten mit rhythmischem Flächenmaß und konstruktiven Bildzeichen, seine systematischen Untersuchungen der bildnerischen Verwendbarkeit von Kreisfläche und Linien, bis in den 1960er Jahren sein geometrisches Modul mit einem Minimum konstruktiver Gestaltungsmittel unbegrenzte Möglichkeiten der Bildschöpfung ermöglicht.

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Stillleben mit verdeckter Mandoline,
2.Fassung 1952
© Heijo Hangen, Besitz des Künstlers |
25. November 2006 bis 18. Februar 2007
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"Die Türken kommen!"
Exotik und Erotik:
Mozart in Koblenz und die Orient - Sehnsucht in der Kunst
Eine Ausstellung des Mittelrhein-Museums, des Landeshauptarchivs Koblenz und des Stadtarchivs Koblenz
Was haben Mozart, der Orient und Koblenz miteinander zu tun? Nicht viel, möchte man auf den ersten Blick meinen. Die Ausstellung, die das Mittelrhein-Museum Koblenz mit dem Landeshauptarchiv und dem Koblenzer Stadtarchiv vom 25. November 2006 bis zum 18. Februar 2007 präsentiert, lässt den Zusammenhang deutlich werden.
Mozart war der Stadt an Rhein und Mosel nicht nur durch einen Besuch im Jahre 1763 verbunden, sondern vor allem durch die Eröffnung des neuen Theaters am 23. November 1787 mit seiner "Türkenoper" Die Entführung aus dem Serail. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ in Koblenz 1867 das Treffen von Sultan Abdülazîz mit König Wilhelm I. von Preußen und seiner Gattin Augusta.
Zwischen beiden Begebenheiten vollzog sich ein erstaunlicher Stimmungswandel. Eben noch das Reich der gefürchteten "Heiden", die man mit aller Macht bekämpft hatte, wurde das Osmanische Reich nach seiner Niederlage vor Wien 1683 zum Sehnsuchtsland der Phantasie, dessen Kultur und Sitten in Literatur und Kunst, in Musik und Kleidung kopiert und nachgeahmt wurden.
Präsentiert wird die facettenreiche Entwicklung unseres westlichen Bildes vom "Orient" - von der Zeit der Türkenkriege bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.
Auf etwa 400 m2 lassen über 250 wertvolle Exponate - Gemälde, Goldschmiedekunst, kostbares Porzellan, Aquarelle, Grafiken, frühe Fotografien und Dokumente - den Wandel in der Sicht Europas auf den "Orient" vom 17. bis ins 19. Jahrhundert lebendig werden.
Die Kunstwerke - viele erstmals präsentiert -stammen aus großen europäischen Sammlungen: dem Amsterdamer Rijksmuseum, dem Kunsthistorischen Museum Wien, der Sammlung der Fürsten Eszterhäzy, aus Berliner, Kölner und Mainzer Museen, aus Haus Doorn u.v.m. Zudem haben zahlreiche private Leihgeber selten gezeigte Schätze beigesteuert.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, und des Botschafters der Republik Österreich, Dr. Christian Prosl.
Zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog: „Die Türken kommen!" - Exotik und Erotik: Mozart in Koblenz und die Orient-Sehnsucht in der Kunst (Veröffentlichung der Landesarchivverwaltung Bd. 107) mit Beiträgen von Uwe Baur, Beate Dorfey, Mario Kramp, Dieter Marcos u.a. (19,- Euro)
Von der Bedrohung zur Faszination
Jahrhunderte lang galten sie als die größte Bedrohung des Abendlandes: die Heerscharen des Osmanischen Reiches. Ihre Gegner beeindruckten sie mit ihrem Mut und durch kunstfertige wie schlagkräftige Waffen. In blutigen Kriegen dehnten sie die Grenzen ihres Reiches immer weiter aus. Ihr Siegeszug führte sie 1683 bis vor die Tore Wiens. Doch hier wendete sich das Blatt: es gelang dem Reichsheer die osmanischen Truppen vernichtend zu schlagen. Die Türken verloren ihren Schrecken.
Mit dem Ende der militärischen Bedrohung änderte sich die Wahrnehmung der Osmanen und ihres Reiches. Gesandtschaften wurden ausgetauscht und vermittelten erstmals ein realistisches Bild des Landes und seiner Kultur: Aus Angst wurde Neugier, aus Neugier wurde Faszination für das Fremdartige. Was für uns heute alltäglich ist, wurde mit Staunen importiert und zur Mode: der Kaffee, die Tulpen, der Tabak.
Mozart, Koblenz und die Türkenmode
Im September 1763 machte eine Familie auf ihrer Tournee zu den Herrscherhöfen Europas Station in Koblenz und bezog Quartier in einem Gasthaus am Entenpfuhl. Am nächsten Tag musizierte der siebenjährige Wolfgang Amadeus Mozart vor dem Kurfürsten.
Dieser Auftritt blieb nicht die einzige Verbindung zwischen dem „Wunderkind" und Koblenz. 1787 wurde das neue Theater mit Mozarts Türkenoper „Die Entführung aus dem Serail" eröffnet. Mangels einer originalen türkischen Janitscharenkapelle ließ der Kurfürst seine Koblenzer Musiker in türkische Kostüme stecken und auf türkischen Instrumenten spielen. Die „Koblenzer Janitscharen“ waren so erfolgreich, dass sie ihre Auftritte in der Stadt und 1790 in Frankfurt wiederholten.
„AllaTurca" war zur Mode geworden in Konzertsälen und Opernhäusern. Gluck, Haydn, Beethoven - sie alle schrieben "türkische" Musik.
Doch nicht nur in der Musik wurde das Türkische Mode: der Adel und die führenden Schichten Europas genossen im 18. Jahrhundert die Exotik „morgenländischer" Verkleidung und ließen sich in orientalischen Kostümen porträtieren. Man umgab sich mit prächtigem Kunstgewerbe und kostbarem Porzellan „à la turque" und erbaute sich literarisch an märchenhaften Haremsphantasien.
Märchenwelt und Machtzentrum: der Serail
Kaum ein anderer Ort hat die Phantasie der Menschen im christlichen Abendland so angeregt wie der Sultanshof in Istanbul: das Serail (Saray). Dieses Zentrum des Osmanischen Reiches galt als Inbegriff von Macht und Reichtum - und zugleich als geheimnisvoller Ort erotischer Ausschweifungen, wie es die Märchen aus 1001 Nacht seit Beginn des 18. Jahrhunderts erzählten.
Doch nur wenige Europäer sahen diesen sagenumwobenen Palast mit eigenen Augen. Zu ihnen zählte der flämische Maler Vanmour, dessen Gemälde einen einzigartigen Blick in die Wirklichkeit dieses gewaltigen Gebäudekomplexes erlauben. Das „Topkapı Sarayı" in Istanbul beherbergte nicht nur erlesene Kunstschätze und immense Reichtümer. Es war eine in sich geschlossene Gesellschaft aus Höflingen, Beamten und Würdenträgern sowie - hermetisch von der Öffentlichkeit abgeschirmt und von Eunuchen bewacht - mit dem Harem, in dem bis zu 2000 Frauen gemeinsam lebten.
Für die meisten Menschen im Westen blieb der „Orient" jedoch ein unerreichbares Land eigener Sehnsüchte und Träume. Die anfänglich spielerische Mode erstarrte im 19. Jahrhundert zum Klischee - zur erotisch aufgeladenen Illusion von der Sinnlichkeit leicht bekleideter Haremsdamen in pseudo-orientalischem Dekor. Mit der Realität hatte das nichts mehr zu tun. Keiner der Künstler hatte selbst je einen Harem betreten, ihre Modelle waren Europäerinnen und ihre Bilder bedienten europäische Phantasien.
Ein Sultan in Koblenz: Preußen und das Osmanische Reich
Die Koblenzer jedoch mussten nicht reisen, um einen "echten" Sultan zu sehen: 1867 führte der einzige Staatsbesuch, den je ein osmanischer Herrscher Deutschland abstatte, den Sultan nicht nach Berlin, sondern in die Stadt an Rhein und Mosel.
Mit dem Empfang des Sultans Abdülazîz durch den preußischen König Wilhelm I. und seine Frau Augusta in Koblenz begann das Bündnis zwischen dem Sultanshof und den Hohenzollern. Gemeinsam zogen ein halbes Jahrhundert später beide Reiche in den Ersten Weltkrieg - einen Krieg, der das Osmanische Reich ebenso wie das Deutsche Kaiserreich in den Untergang führte. Der "Orientalismus" war von einer Mode zu einem Instrument der Machtpolitik geworden.

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| Anton Hickel: Roxelane und der Sultan, 1780, Mainz, Landesmuseum, Dauerleihgabe aus Privatbesitz |
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| Jean-Baptiste Vanmour: Feiernde Türken vor einem Zelt, Istanbul, 1700-1737 (Ausschnitt), Amsterdam, Rijksmuseum |
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Ausstellungen 2006 |
| 7. Oktober bis 5. November 2006 |
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Raubgrabungen
Objekte und Malerei von Manfred Lohmar im Historischen Gewölbe
„Der Künstler begann einst mit der Aneignung von Postkarten, die er solange übermalte, bis er den Motiven seine eigene Maske verpasste. Aber das reichte ihm nicht. Schon bald entriss er Relikte und Fragmente ihrer Umgebung und setzte sie zu neuen Fetischen zusammen. Damit nicht genug: Die Objekte brauchten eine Vita, nicht zu klar, aber überzeugend: neue Bilder mussten entstehen.“
Manfred Lohmar, geboren 1954 in Köln, studierte Kunst und Design an der Fachhochschule Köln. Der Schüler von Daniel Spoerri arbeitet als Künstler und Szenenbildner. Seine Objekte kunstvoll zusammengefügt aus unterschiedlichen „gefundenen“ Materialien nach Art der Ästhetik der „objets trouvés“ sowie seine Gemälde und Grafiken wurden in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland präsentiert.

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| 27. August bis 5. November 2006 |
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Die göttliche Jette
Ein Weltstar aus Koblenz
Der Sängerin Henriette Sontag zum 200. Geburtstag
Eine Ausstellung des Mittelrhein-Museums in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Stadttheater Koblenz
Das Leben der 1806 als Kind einer Schauspieler- und Musikerfamilie in Koblenz geborenen Henriette Sontag erscheint wie ein Märchen von der atemberaubenden Karriere eines Weltstars und dessen tragischem Ende.
Mit fünf Jahren auf der Bühne in Darmstadt, mit elf Absolventin des Gesangstudiums in Prag, debütierte das „Wunderkind“ dort 1821. Es folgte ein Engagement in Wien. Hier lernte sie 1823 Beethoven kennen und brillierte als Solistin in dessen Neunter Symphonie und seiner „Missa Solemnis“.
Der Durchbruch gelang in Berlin die Stadt „erglühte im Sontag - Fieber“. Ganz Deutschland, schließlich ganz Europa erlagen ihrer Schönheit und ihrer Stimme. Bedeutende Maler schufen Porträts der „göttlichen Jette“, Schriftsteller und Dichter priesen die „flatternde Nachtigall“ (Goethe). Die in den europäischen Metropolen umjubelte Primadonna wurde zur populärsten Opernsängerin und Koloratursopranistin ihrer Zeit.
1827 heiratete sie den sardischen Grafen Rossi. Weil die Ehe mit einer Sängerin von kleinbürgerlicher Koblenzer Herkunft, die zudem weiterhin auftrat, nicht standesgemäß war, wurde Henriette Sontag vom preußischen König geadelt. 1830 zog sie sich von der Bühne zurück und brachte sieben Kinder zur Welt. Als der Graf sein Vermögen verlor, startete Henriette 1849 ihr Comeback. Es folgten Triumphe an den Opernhäusern in London und Paris und Tourneen durch Großbritannien und Deutschland. In ihrer Heimatstadt Koblenz wurde sie 1851 umjubelt, hier widmete ihr Hoffmann von Fallersleben ein Gedicht. Von einer Amerika - Tournee sollte die dort gefeierte „europäische Nachtigall“ nicht zurückkehren. Sie starb 1854 an der Cholera während der Proben zu Donizettis „Lucrezia Borgia“ in Mexiko.
Selten gezeigte Gemälde, Grafiken, Kunstgewerbe, Erinnerungsstücke, Schriften und Theater - Accessoires aus zahlreichen Museen geben einen faszinierenden Einblick in das Leben der größten Primadonna des Biedermeier und in die historischen Wurzeln heute so sehr vertrauter Mechanismen des Star - Kultes.
Zur Ausstellung ist ein reich illustrierter Katalog in der „Kleinen Reihe“ des Mittelrhein-Museums mit Unterstützung der Sparkasse Koblenz erschienen.

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| 19. August bis 17. September 2006 |
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Schwere See, mein Herz
Rauminstallation von Jan Schröder im Historischen Gewölbe
Nach der Übersiedlung von Venedig in seine Heimatstadt Bendorf stellte sich Jan Schröder 1996 im Mittelrhein-Museum dem hiesigen Publikum erstmals vor mit der Installation „Vorbereitung für eine Überfahrt nach Kythera“. Inzwischen machte er sich bundesweit einen Namen - auch als Initiator vieler Kunst-Projekte im Koblenzer Raum.
Mit dieser eigens für das Museum konzipierten Ausstellung dokumentiert Jan Schröder nach 10 Jahren seine künstlerische Stringenz, die geprägt ist vom Motiv des „Bootes“ im Spannungsfeld zwischen Form und Bedeutung. Die Installation thematisiert die Ambivalenz von Andacht und Obsession, von Scham und Voyeurismus, von „erhabenen Seelenaufschwüngen“ und Verdinglichung des Menschen.

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| 13. Mai bis 13. August 2006 |
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Dalí - Genie und Vision
Grafische Meisterwerke aus rheinland-pfälzischem Privatbesitz
Eine Ausstellung des Mittelrhein-Museums in Kooperation mit der Koblenz-Touristik.
Salvador Dalí (1904-1989) zählt zu den populärsten Künstler-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In Erinnerung blieben seine Eskapaden und Extravaganzen. Im Mittelpunkt seiner Kunst stand das Bemühen um die Erschließung der Welt des Unbewussten und Unterbewusstseins, der Welt der Träume und Wünsche. Vielfach wurden Dalís Ölgemälde auf Kunstkalendern, Postern und Postkarten reproduziert.
Dagegen richtet das Mittelrhein-Museum den Blick auf einen weniger bekannten Aspekt: In der Druckgrafik erkannte Dalí schon früh die Möglichkeit, viele Menschen mit seiner Kunst und seinen Visionen zu erreichen. Seine Druckgrafik steht in der großen Tradition europäischer Kunst: von den Holzschnitten Dürers über Rembrandts Radierungen bis zu den Lithografien Picassos.
In der ihm eigenen surrealistischen Bildsprache illustrierte Dalí während seiner gesamten Schaffenszeit Werke der Weltliteratur -neben der Bibel auch Cervantes’ „Don Quijote“ (1956/1957), Dantes „Göttliche Komödie“ (1960) oder Boccaccios „Decamerone“ (1972). So entstanden große Zyklen, umfangreiche Mappenwerke und kostbar illustrierte Bücher.
Dalís Grafiken stellen innerhalb seines Gesamtwerkes eine eigenständige, in sich geschlossene Welt dar. Über 300 signierte, originale und wissenschaftlich erfasste sowie größtenteils farbige Druckgrafiken (Radierungen, Lithografien, Holzstiche, Mixed - Media-Grafiken und Fotocollagen) geben einen Einblick in das vielfältige und innovative druckgrafische Werk des provokanten Exzentrikers. Eine eigene Abteilung innerhalb der Ausstellung zeigt sämtliche Einzelschritte der Entstehung eines Farbholzschnitt - Motivs aus Dantes „Göttlicher Komödie“: 56 Einzelblätter („Dekompositionen“) machen Dalís aufwändige Technik nachvollziehbar und gewähren einen einzigartigen Blick in die Werkstatt des Künstlers.
Einnahmen aus der in Rheinland-Pfalz erstmals präsentierten Ausstellung im Ersten Obergeschoß und der Kleinen Galerie des -Mittelrhein-Museums kamen der „Stiftung Kronstadt“ zugute, in der sich u. a. Ministerpräsident a. D. Prof. Dr. Bernhard Vogel und Kultusministerin a. D. Dr. Hanna Renate Laurien für soziale Projekte in Rumänien engagieren.

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| 29. April bis 23. Juli 2006 |
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Mord im Museum
100 Jahre Tod im Rheinland
Mysteriöse Objekte aus der Asservatenkammer des Landes Rheinland - Pfalz im Historischen Gewölbe
Eine Ausstellung des Mittelrhein - Museums und des Landeshauptarchivs Koblenz im Rahmen der „Criminale Koblenz 2006“
Ende April steht ganz Koblenz im Zeichen der „Criminale“: zahlreiche Krimiautoren geben sich die Ehre. So auch im Historischen Gewölbe des Museums, wo geheimnisvolles, schauerliches - und vor allem authentisches Beweis- und Anschauungsmaterial spektakulärer Mordfälle unseres Landes erstmals öffentlich präsentiert wird: Tatwaffen, Objekte und Dokumente geben Einblick in die Abgründe des Verbrechens. „Mord im Museum“ wird begleitet von zwei Veranstaltungen unter Hochspannung: Zur Eröffnung laden wir zur Krimi - Nacht mit den Autoren Carola Clasen und Jürgen Ehlers, und am 21. Mai zu einer kriminellen Begegnung mit Kramp & Kramp: Mord in der Eifel.

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Sonntag, 21. Mai, 11.00 bis 18.00 Uhr
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Internationaler Museumstag
Unter dem Motto: „Museen und junge Besucher“
- Eintritt frei - und ein reichhaltiges Programm im Rahmen der Ausstellung „Dalí - Genie und Vision“. |
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18. März bis 1. Mai 2006
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| Ich kann doch nur malen, was ich sehe
Johann Georg Müller (1913-1986)
Retrospektive des malerischen Werks
Johann Georg Müller (1913-1986) gilt als eine der bemerkenswertesten Künstlerpersönlichkeiten der Kunstszene Rheinland-Pfalz.
Er beteiligte sich an den Ausstellungen der Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein (AKM) in Koblenz ebenso wie an denen der Pfälzischen Sezession und der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (APK) im Süden des Bundeslandes.
Zahlreiche Auszeichnungen wurden Müller zuteil, so 1985 der erste Kulturpreis der Stadt Koblenz.
Mehr als fünf Jahre ist es her, dass das Mittelrhein-Museum das Ausstellungsjahr 2000 mit einer Johann Georg Müller-Ausstellung ausklingen ließ. Die Gemälde des Pfälzers, der 1950 als einer der ersten Astersteinstipendiaten nach Koblenz kam, erzielten bereits damals steigende Preise auf dem internationalen Kunstmarkt. Ein Grund mehr, dem Verbleib des umfangreichen Werkes nachzuspüren, seine besonderen Qualitäten zu entdecken und die Arbeiten systematisch zu erfassen.
Mit dem Verzeichnis der Malerei und Druckgraphik liegt nun der erste Band des Werkverzeichnisses Johann Georg Müller vor. Aus diesem Anlass widmet das Mittelrhein-Museum Müller eine erneute Retrospektive. Anders als vor fünf Jahren konnte diesmal eine Auswahl der Exponate vorgenommen werden, die auf der nahezu vollständigen Kenntnis des Werkes von Johann Georg Müller basiert.
Die Ausstellung lässt erstmals sein gesamtes malerisches Schaffen Revue passieren, ergänzt durch Aquarelle und bisher kaum bekannte Druckgraphiken der Nachkriegszeit. Ein dokumentarischer Teil mit Fotografien, Plakaten, Katalogen und Dokumenten zu Müller und der Koblenzer Kunstszene in den 1950er und 60er Jahren rundet die Ausstellung ab.
Das reich bebilderte Verzeichnis der Malerei und Druckgraphik, herausgegeben von Werner Scholzen, geordnet und kommentiert von Urs Roeber, Düsseldorf: Droste Verlag GmbH 2006, erscheint zur Ausstellung im Mittelrhein-Museum in einer speziellen Museumsausgabe

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© 2006 für die Werke von Johann Georg Müller: Werner Scholzen, Hilden
Alle abgebildeten Werke in Privatbesitz
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| 1. April bis 23. April 2006 |
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Die Übergabe
Arvid Uhlig · Koblenzer Stadtfotograf 2006
Arvid Uhlig, 1977 in Ost-Berlin geboren, Absolvent des renommierten Berliner „Lette Vereins“, schuf - weit entfernt von gängiger Ansichtskarten-Idylle - über 60 Fotografien in, von und für Koblenz. Präsentiert 2005 in der Sparkasse Koblenz, werden sie nun in den Bestand des Mittelrhein-Museums integriert.
Anlässlich dieser „Übergabe“ konzipieren Fotograf und Museum eine Ausstellung. Diese Auswahl dokumentie Uhligs Blick für das Unverhoffte und Ironische, aber auch seine künstlerischen, technischen und formalen Qualitäten im Hinblick auf Farbgebung und Komposition.
Das von Dietrich Röllinghoff initiierte Projekt -„Koblenzer Stadtfotograf“ wird getragen von Sponsoren -(Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz, Agfa-Gevaert, City-Hotel Kurfürst Balduin, RZ-Rhein-Eifel GmbH, Koblenz Touristik), die die „Übergabe“ der Fotografien an das Mittelrhein-Museum ermöglichen.
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| 8. Oktober 2005 bis 26. Februar 2006 |
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Eine Gemäldegalerie für Koblenz
170 Jahre Mittelrhein-Museum
250. Geburtstag des Stifters Joseph Gregor Lang
Das Mittelrhein-Museum feiert 2005 ein Doppeljubiläum: den 250. Geburtstag des Museumsgründers Pastor Lang (1755-1834) und den 170. Jahrestag der 1835 erfolgten Museumsgründung.
Joseph Gregor Lang (1755-1834), seit 1804 Pastor in Neuendorf, widmete sich der Reform des Schulwesens und verfasste eine der ersten Rheinreisebeschreibungen. Seine Gemälde vermachte er der Stadt Koblenz "zum Unterricht angehender Künstler sowie zum Vergnügen des Publikums" Grundstock des Mittelrhein-Museums, als einem der ältesten bürgerlichen Museen Deutschlands.
Langs umfangreiche Gemäldesammlung spätmittelalterliche Kunst, Niederländische Meister des 17. und Malerei des 18. Jahrhunderts wird seit 1835 erstmals wieder präsentiert: Zeugnis der Sammelleidenschaft eines Klerikers, Aufklärers, heimatverbundenen Rheinländers und engagierten Pädagogen im Zeitalter der Säkularisation und der Frühgeschichte der Museen.
Die Ausstellung wurde gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur -Rheinland - Pfalz..
Zur Ausstellung ist ein reich illustrierter Bestandskatalog des Mittelrhein-Museums erschienen.
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Ausstellungen 2005
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| 10. September bis 30. Oktober 2005 |
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August Reichensperger
Koblenz - Köln Europa
Der Koblenzer August Reichensperger (1808-1895) zählt zu den einflussreichsten Rheinländern des 19. Jahrhunderts als Publizist, Kunstkenner und Politiker.
Von Koblenz aus rief er zur Vollendung des Kölner Doms auf, von Köln aus warb er europaweit für die Neugotik, als Reichstagsabgeordneter und Gründer der Zentrumspartei wirkte er in Berlin.
Koblenz und Köln erbten zahlreiche Kunstgegenstände aus dem Familienbesitz Reichensperger.
Zur Kabinettausstellung des Mittelrhein-Museums Koblenz und des Kölnischen Stadtmuseums ist ein illustrierter Katalog in der "Kleinen Reihe" des Mittelrhein-Museums erschienen.
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| 23. Juli bis 25. September 2005 |
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Rheinische Expressionisten
und Europäische Avantgarde
Heinrich Campendonk, Heinrich Maria Davringhausen, Robert Delaunay, André Derain, August Deusser, Max Ernst, Erich Heckel, Franz S. Henseler, F. M. Jansen, Alexej Jawlensky, Wassiliy Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Helmut Macke, Franz Marc, Carlo Mense, Alexander Mohr, Otto Mueller, Gabriele Münter, Heinrich Nauen, Walter Ophey, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Paul Adolf Seehaus, William Straube, Hans Thuar, Maurice de Vlaminck.
Koblenzer Künstlergemeinschaft Das Boot: Herm Dienz, Hans Dornbach, Erich Gehre, Robert Gerstenkorn, Emil van Hauth, Adam Münch, Hanns Sprung
Die Ausstellung präsentiert in vier Sektionen die bedeutenden Neuerungen der expressionistischen Kunst im Zusammenhang mit der Entstehung junger Künstlergruppen im Zeitraum von 1905 bis 1920.
Hierbei werden die Ziele, die vielfältigen Einflüsse, die Gemeinsamkeiten, aber auch die regionalen Unterschiede der Künstlergemeinschaften Fauves Brücke Blauer Reiter Rheinische Expressionisten deutlich, wobei August Macke und seine nieder- und mittelrheinischen Künstlerfreunde den Schwerpunkt bilden.
In einer fünften Sektion wird schließlich die Bedeutung und Nachwirkung des Expressionismus im Rheinland veranschaulicht am Beispiel der 1922 in Koblenz gegründeten Künstlergemeinschaft Das Boot
Die 90 Leihgaben für diese Ausstellung wurden aus zahlreichen renommierten Museen zusammengetragen sowie aus Galerien und Privatsammlungen, die zusätzlichen 20 Werke der Koblenzer Künstlergemeinschaft Das Boot vorwiegend aus eigenen Beständen.
Mit großzügiger Unterstützung durch Koblenz Touristik.
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August Macke, Blick in eine Gasse, 1914
© Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr,
Stiftung Sammlung Ziegler |
| 21. Mai bis 10. Juli 2005 |
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Vor 60 Jahren
Krieg und Frieden an Rhein und Mosel 1944-1946
Eine Ausstellung des Mittelrhein-Museums, des Stadtarchivs und des Landeshauptarchivs Koblenz
Die Präsentation reiht sich ein in die internationalen Gedenkveranstaltungen und Ausstellungen zum Thema 60 Jahre Kriegsende in Europa. Wie erlebten die Bewohner des Landes an Rhein und Mosel den Krieg, das Ende der NS-Diktatur und den Wiederanfang?
Die Ausstellung beleuchtet nicht allein den 8. Mai 1945, sondern spannt den Bogen von der Landung der Alliierten in der Normandie 1944 bis zur provisorischen Gründung des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz 1946.
Vertieft werden die Themen Krieg und Zerstörung, Alltagsleben, Verfolgung und Gefangenschaft, NS-Regime, Besatzung und demokratischer Neuanfang, aber auch Kunst und Kultur - anhand von Dokumenten, historischen Fotos, Objekten, Gemälden und Zeichnungen, Ton- und Filmaufnahmen.
Die Ausstellung wurde begleitet von einem museums-pädagogischen Projekt mit Koblenzer Bürgerinnen und Bürgern und ihren persönlichen Erinnerungen.
Zur Ausstellung ist ein illustrierter Katalog erschienen.
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| 9. April bis 22. Mai 2005 |
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Heinz Stockhausen
Ein Koblenzer Maler
Koblenzer Maler im Mittelrhein-Museum 1
Eine Kabinett-Ausstellung im Gewölbe.
Heinz Stockhausen (1917-1997) studierte bis zu seinem Kriegsdienst an der Stuttgarter Akademie und zwischenzeitlich in Florenz und Callaccichi.
Nach Koblenz zurückgekehrt, erhielt er 1954 ein Stipendium für das Künstlerhaus auf dem Asterstein.
Landschaft, Stilleben, Figurenbild und Porträts prägen sein Werk, meist in einer spezifischen Mischtechnik.
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| Sonntag, 8. Mai, 11.00 - 18.00 Uhr |
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Internationaler Museumstag
Unter dem Motto: "Museen bauen Brücken"
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| 26. Februar bis 1. Mai 2005 |
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Die Zeit brennt
Gesellschaftspolitische Plakate von Wilhelm Zimmermann
Fotografie im Mittelrhein-Museum 2
Einen Verfechter für soziale Gerechtigkeit" nennt Bundestagspräsident Wolfgang Thierse den Grafik-Designer Wilhelm Zimmermann. Nach einer erfolgreichen Tätigkeit in der Werbewelt kämpft Zimmermann seit 33 Jahren mit seinen Plakaten und Titelbildern für "amnesty international", die Gewerkschaften und andere Institutionen für Bürgerrechte und für ein erhöhtes Problembewusstsein gegenüber Krieg, Gewalt, Umweltzerstörung, Fremdenhass, Armut und andere soziale Missstände. Zimmermann, gebürtiger Koblenzer und Kulturpreisträger der Stadt, nutzt die ihm vertraute Ästhetik der Werbung für gesellschaftspolitische Aussagen - mit überraschenden, enthüllenden, irritierenden und mitunter sogar surrealen Bildmontagen. "Seine Entwürfe haben sich in das kollektive Gedächtnis unseres Landes eingegraben", schreibt Hilmar Hoffmann. "Kaum ein Thema, das die Republik umtreibt (...) das Zimmermann nicht klärend und provokant ins Bild gehoben hat", seine Plakate "beziehen Position, appellieren an Verstand und Sinne, greifen an und greifen ein" - so die Rhein-Zeitung 2002 anlässlich seiner Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt.
Rückwärts in die Zukunft? Die Zeit brennt.
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Ausstellungen 2004 |
| 20. November 2004 bis 13. Februar 2005 |
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Kunst bei Hofe
Kurfürsten in Koblenz Könige in Stolzenfels
Eine Ausstellung des Mittelrhein-Museums Koblenz in Kooperation mit Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz
m 17. und 18. Jahrhundert residierten die Trierer Kurfürsten in Ehrenbreitstein. Dann ließ der letzte Kurfürst Clemens Wenzeslaus in Koblenz das Schloss erbauen. Die Hohenzollern nutzten im 19. Jahrhundert dieses kurfürstliche Schloss als Residenz. Zusätzlich entstand 1847 vor den Toren der Stadt zwischen 1836 und 1847 das Symbol der Preußischen Rheinromantik: Schloss Stolzenfels. Hier ließ der Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. ein einzigartiges Ensemble errichten im Stil und im Geist des Mittelalters.
Kurfürsten in Koblenz Könige in Stolzenfels: Zwei Aspekte einer Ausstellung.
Bildhauer, Kunsttischler und die am Hof tätigen Maler suchten unter den letzten Kurfürsten den Anschluss an die internationale, von Frankreichs barockem Hof und vom aufkommenden Klassizismus geprägte Moderne. Das preußische Königshaus dagegen schuf mit Schloss Stolzenfels ein Gesamtkunstwerk der Romantik und des frühen Historismus als rückwärtsgewandte, am Ideal des Mittelalters orientierte Utopie.
Gemälde, Zeichnungen und Grafiken sowie Möbel, Skulpturen, kunstgewerbliche Objekte und Goldschmiedearbeiten bilden den Tenor der Ausstellung. Höhepunkte sind neben Werken der Koblenzer Hofmaler Januarius Zick und Johann Zoffany das Wohnzimmer der Könige aus Schloss Stolzenfels in seiner ursprünglichen Ausstattung einschließlich sonst aus konservatorischen Gründen nicht präsentierter Kunstwerke wie z. B. ein Selbstbildnis von Lucas Cranach.
Glanzlichter bilden die mit kostbaren Edelsteinen besetzten originalgetreuen Nachbildungen der Reichskrone als Symbol der Funktion der Kurfürsten sowie der preußischen Königskrone als Herr-schaftszeichen der Hohenzollern.
Didaktische Begleitausstellung in der Kleinen Galerie
Im Atelier der Hofmaler:
wie entsteht ein Gemälde? Welche Hilfsmittel benutzten die Künstler?
Ein Workshop für Schüler und Erwachsene zum eigenständigen Arbeiten während der Öffnungszeiten sowie unter Anleitung donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr
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| 27. August bis 31. Oktober 2004 in Koblenz und Bingen |
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Die Loreley
Ein Fels im Rhein
Ein deutscher Traum
Eine Ausstellung in zwei Teilen
Die Loreley - Ein deutscher Traum. Von 1800 bis heute.
Auf etwa 500 qm erleben Sie die Loreley anhand selten gezeigter Originalzeugnisse und prachtvoller Kunstwerke aus bedeutenden Museen und Sammlungen.
Präsentiert wird das Bild des rauen Felsens und der blonden Verführerin. Von der Erfindung der Sagengestalt durch Brentano über Heines Gedicht, bis zur Vertonung von Silcher und vielen anderen Komponisten; von den Werken der Bildenden Kunst bis zum Kunstgewerbe und der Souvenierindustrie; von der Rheinromantik über die NS-Inszenierung bis zum modernen Weltkulturerbe und zu Werken bedeutender zeitgenösssischer Künstler. Film- und Toninstallationen begleiten den Mythos Loreley. Eine Revue durch 200 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte, deren Ende nicht abzusehen ist.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Herrn Kurt Beck.
Zur Ausstellung ist im Verlag Philipp von Zabern ein reich illustrierter Begleitband erschienen. Kunsthistoriker, Historiker, Denkmalpfleger, Germanisten, Musik- und Theaterwissenschaftler, Archäologen und andere beleuchten darin die "Loreley" aus den verschiedenen Blickwinkeln. (214 Seiten, 124 Farb- und 50 Schwarz-weißabbildungen, 24.80 €)
Begleitprogramm
4.9.04, 19.00 - 1.00 Uhr
Lange Nacht der Koblenzer Museen
Ein reichhaltiges Programm rund um den Mythos Loreley
10.9.04, 19.00 Uhr
Rheinklänge mit und ohne Romantik
Eine literarische Spurensuche mit Gertrude Cepl-Kaufmann
19.9.04, 19.00 Uhr
Lore Lay(203)
Matinee mit Marie Agnes Reintgen (Rezitation und Gesang) und Christian Kiefer (Gitarre)
1.10.04, 19.00 Uhr (Premiere),
2.10.04, 19.00 Uhr,
29.10.04, 19.00 Uhr,
30.10.04, 19.00 Uhr
Märchen und Sagen von Nixen und Wassermännern der Gebrüder Grimm
Theateraufführung Schauspiel im Denkmal
Museum und Schule
Ein Begleitprogramm zur Ausstellung mit fünf verschiedenen Themenschwerpunkten haben die Schulen per Post erhalten. Zudem liegt es an der Museumskasse aus.
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| 12. Juni bis 1. August 2004 |
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Comic - Kunst
vom Weberzyklus zum Bewegten Mann
Bildgeschichten des 20. Jahrhunderts
In Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz-Landau, Institut für Kunstwissenschaft
Mit freundlicher Unterstützung von Lotto Rheinland-Pfalz
Deutschland gilt als "Comic-Entwicklungsland" - doch diese Ausstellung belegt eindrucksvoll, dass auch im deutschsprachigen Raum vielfältige qualitätvolle Werke der "Neunten Kunst" entstanden sind.
Erstmalig wird ein repräsentativer Überblick über ein Jahrhundert "Erzählen in Bildfolgen" von Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt. Gezeigt werden Originale und die daus hervorgegangenen Publikationen.
Ziel der Ausstellung ist, die Bildgeschichte als eine eigenständige Kunstform bewusst zu machen.
Der Bogen spannt sich im "cross-over" vom grafischen Zyklus über Bildgeschichten um 1900 , den Comic-Klassikern nach 1945, satirischen Serien, repräsentativen Künstlern der DDR, Comic-Strips bis zur deutschsprachigen Comic-Avantgarde. Eine gesonderte Abteilung stellt herausragende Werke der Comic-Adaption, d. h. Werke nach Literatur vor.
Über 130 Künstler(innen) sind in der Ausstellung zu sehen.
In chronologischer Reihenfolge präsentiert, wird die Entwicklung der Bildgeschichte mit ihren spezifischen Erzählweisen und künstlerischen Ausdrucksformen zu einem zeitgeschichtlichen Spiegel des 20. Jahrhunderts.
Repräsentative Werke vermitteln die unterschiedlichen künstlerischen Sichtweisen, die von der amüsanten Unterhaltung, der kritischen Satire bis hin zur nachdenklichen und sozialkritischen Auseinandersetztung reichen.
Zur Ausstellung ist ein Katalog mit CD-Rom erschienen.
Begleitprogramm
Freitag, 25. Juni 2004, 19.00 Uhr
"und das war der neueste Streich"
Lustige Geschichten mit dem Britten Ensemble unter der Leitung von Michael Hamlett
Freitag, 23. Juli 2004, 19.00 Uhr
Das Geheimnis guter Comics
Ein Podiumsgespräch mit Ralf König (Köln) und Klaus Gehrmann (Koblenz)
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| 15. Mai bis 6. Juni 2004 |
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was bleibt
Das Totenbuch von Sankt Florin
Die romanische Florinskirche bildet mit den benachbarten Gebäuden des Mittelrhein-Museums ein historisch einzigartiges Ensemble im Herzen der Altstadt. Das Totenbuch (»Memorienbuch«) des Stiftes Sankt Florin aus dem 16. Jahrhundert steht im Mittelpunkt der Kabinett-Ausstellung, umgeben von Zeugnissen der wechselvollen Geschichte der Florinskirche von den frühen römisch-fränkischen Anfängen über das Mittelalter bis zur preußischen Zeit, in der Sankt Florin Pfarrkirche der evangelischen Gemeinde Koblenz wurde.
Eine Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe »was bleibt« zum Umgang mit Tod und Erinnerung in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirche in Koblenz
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Sonntag, 16. Mai, 11.00 bis 18.00 Uhr
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Internationaler Museumstag
Eintritt frei und ein reichhaltiges Programm im Rahmen der Ausstellung »Andacht & Krieg«..
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| 24. April bis 23. Mai 2004 |
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200 Jahre Koblenzer Architektur
Das Mittelrhein-Museum zu Gast in der Sparkasse Koblenz
Eine Ausstellung anläßlich der Immobilienmesse und des 200-jährigen Bestehens der Sparkasse Koblenz im Ersten Obergeschoß/Empore der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Koblenz, Bahnhofstraße 11.
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| 27. März bis 25. April 2004 |
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Napoleon
Der Kaiser kommt!
Verehrung und Mythos in Koblenz
Eine Kabinett-Ausstellung in der Kleinen Galerie.
Vor 200 Jahren wurden Napoleon und seine Gattin Joséphine in Koblenz begeistert empfangen. Nach der Proklamierung zum Kaiser der Franzosen reiste der große Korse durch das französische Rheinland über Aachen nach Köln, Mainz und Koblenz. Die Reise wurde zum Triumphzug. Die Rückkehr nach Paris führte über Trier. Hier findet von Juni bis Oktober 2004 eine große Ausstellung zu diesem Thema statt. Der Napoleon-Mythos blieb nach 1815 im preußischen Rheinland noch lange lebendig.
Zur Ausstellung ist ein illustrierter Katalog in der "Kleinen Reihe" des Mittelrhein-Museums erschienen.
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| 13. März bis 31. Mai 2004 |
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Andacht & Krieg
Von der Koblenzer Kartause zum Fort Konstantin
Eine Ausstellung des Mittelrhein-Museums und des Pro Konstantin e.V. Koblenz
Hoch über der Stadt erhebt sich der letzte Ausläufer des Hunsrücks, heute Bestandteil des Koblenzer Stadtteils »Karthause«. Der »Märtyrerberg«, dann »St. Beatusberg«, »Standort Carthause«, »Fort Großfürst Konstantin« und »Platz« genannt, entwickelte sich im Spannungsfeld von Glauben und Krieg. Als Benediktinerabtei im 12. Jahrhundert gegründet, wurde der Kartäuserkonvent zu einem der reichsten Klöster der Region mit einzigartiger Bibliothek. Erst die Französische Revolution und die Übernahme des Rheinlandes durch Preußen markierten das Ende des Klosterlebens und die Vereinnahmung durch das Militär. Geblieben ist ein reiches und vielfältiges Erbe: als Klosterstandort und als Festungsanlage.
Zur kulturhistorischen Ausstellung ist die Jubiläumsfestschrift des Fördervereins mit umfangreichem Katalogteil erschienen.
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Ausstellungen 2003 |
| 6. Dezember 2003 bis 15. Februar 2004 |
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Sanctus!
800 Jahre Kunst und Kult
Heilige an Rhein und Mosel
Das Mittelrhein-Museum öffnet seine Depots: von der heiligen Barbara über den heiligen Nikolaus, die heilige Familie und die heiligen Drei Könige bis zum heiligen Sebastian. Malerei, Skulpturen und Grafiken aus 700 Jahren illustrieren die fromme, wundersame und auch abenteuerliche Geschichte der Heiligen und ihrer Verehrung im Rheinland eine Ausstellung (nicht nur) zur Weihnachtszeit.
Zur Ausstellung ist ein illustrierter Katalog in der "Kleinen Reihe" des Mittelrhein-Museums erschienen.
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| 7. November bis 16. November 2003 |
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Berthold Goldschmidt
Vergessen und wiederentdeckt
Eine Bildreportage zum 100. Geburtstag des Komponisten und Dirigenten über dessen Leben und Werk.
In Zusammenarbeit mit dem Mendelssohn-Verein e.V. zu den Mendelssohn-Tagen in Koblenz.
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| 27. September bis 16. November 2003 |
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Versteht Ihr?
Clément Moreau - Carl Meffert (1903-1988)
Anläßlich seines 100. Geburtstags präsentiert das Mittelrhein-Museum das bewegte Leben und eindringliche Werk des in Koblenz geborenen Künstlers von seiner Kindheit in der Fürsorgeanstalt und seinen Lehrjahren als Kirchen- und Dekorationsmaler über sein Leben in Berlin im Umkreis von Käthe Kollwitz, Emil Orlik, Heinrich Zille und George Grosz, von seiner Flucht vor der Gestapo und seinem Exil in Argentinien bis zu seinem Lebensabend in der Schweiz.
Der Träger des Kulturpreises der Stadt Koblenz (1982/83) und des Kulturpreises des Deutschen Gewerkschaftsbundes (1988) war mit seinen grafischen Zyklen und Mappenwerken ein beeindruckender Zeuge der "authentischen Erlebnisse und menschlichen Tragödien" des 20. Jahrhunderts.
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| 12. Juli bis 14. September 2003 |
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Ein letzter Glanz
Die Koblenzer Residenz des Kurfürsten
Zum 200. Todesjahr des Hofmalers
Heinrich Foelix (1732-1803)
Anläßlich des 200. Todesjahres des letzten Hofmalers wird eine kulturhistorische Ausstellung präsentiert, die Glanz und Ende des Ancien Régime in Koblenz zeigt und einen Einblick in das Leben von Adel und Bürgertum der Zeit vor 1800 gibt.
Zur Ausstellung ist ein illustrierter Katalog in der "Kleinen Reihe" des Mittelrhein-Museums erhältlich (85 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Museumspreis 5,50 Euro)
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9. August bis 7. September 2003
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Eva Maria Enders
Farbräume
(Studioausstellung im Gewölbe)
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8. März bis 22. Juni 2003
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Meister der Moderne
Malerei und Grafik des 20. Jahrhunderts
in der Sammlung Brabant
Die Ausstellung zeigt mit über 180 Gemälden und Grafiken aus einer bedeutenden Privatsammlung einen Querschnitt durch die Kunst des 20. Jahrhunderts: mit Werken der Moderne (u.a. Liebermann, Toulouse-Lautrec, Kollwitz, Corinth, Barlach, Ernst), des Expressionismus (u.a. Jawlensky, Nolde, Léger, Beckmann, Macke, Marc, Kirchner, Heckel), der Neuen Sachlichkeit (u.a. Dix, Radziwill, Mense, Hofer, Grosz, Felixmüller, Hubbuch) und Werken der Nachkriegszeit sowie der zeitgenössischen Kunst (u.a. Ritschel, Grützke, Lüpertz). Neben international renommierten Namen werden auch bisher zu Unrecht wenig prominente Künstler präsentiert, wie etwa der in Koblenz tätige Expressionist William Straube.
Zur Ausstellung ist ein umfangreicher und reich bebilderter Katalog sowie eine Dokumentation der Künstlerbiografien zum Museumspreis von insges. 29,- Euro erschienen.
Begleitprogramm
Dienstag, 11. März, 19.00 Uhr
"Ich liebe Botticelli-Weiber"
Ein literarischer Streifzug durch die Klassische Moderne
Lesung: Prof. Dr. Winfried Rösler
Einführung in die Ausstellung: Dr. Mario Kramp, Museumsleiter
Freitag, 4. April, 19.00 Uhr
Hannibal oder Atta Troll?
Künstlerschicksale 1918-1945
Talkshow mit dem Sammler Frank Brabant und Gästen
Freitag, 16. Mai, 20.00 Uhr
"Darf ich bitten zum Tango um Mitternacht?"
Portrait einer Gesellschaft der 1920er Jahre
Eine musikalische Soirée mit Gerlind Wriedt und Michael Hamlett
Gesondertes Begleitprogramm:
Museum und Schule
Museum als Erlebnisort für Vorschulkinder
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18. Januar bis 16. Februar 2003
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Die Welt - so nah
Jürgen Lecher Fotografie
(Fotografie im Mittelrhein-Museum 1)
Mit den Werken des in Frankfurt lebenden Künstlers eröffnet das Mittelrhein-Museum eine neue Reihe von alljährlichen Ausstellungen zur Fotografie
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Ausstellungen 2002 |
| 3. November 2002 bis 5. Januar 2003 |
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Von Sein und Glück
Manfred Christiansen
Die erste museale Werkschau des vor wenigen Jahren verstorbenen Zeichners Manfred Christiansen vereint einen umfangreichen Bestand an Arbeiten aus zahlreichen Privatsammlungen. Christiansen erweist sich als einfühlsamer und virtuoser Zeichner mit gelegentlich surrealen Untertönen.
Zur Finissage am Sonntag, den 5. Januar 2003, um 11.30 Uhr, präsentieren wir Ihnen den reichbebilderten Katalog zur Ausstellung
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| 25. August bis 3. November 2002 |
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Wasser, Wolken, Licht und Steine.
Die Entdeckung der Landschaft in der europäischen Malerei um 1800
Die große Sonderausstellung widmete sich den rasanten Entwicklungen der Landschaftsmalerei in Europa zwischen 1770 und 1830. In dieser Zeit veränderte sich der Zugang europäischer Künstler zur Landschaft. Angeregt durch die Auseinandersetzung mit dem Erhabenen, dem sublimierten Schrecken, den die gewaltige Natur auslösen kann, begann man, Die Gebirgsregionen und Flussläufe der diversen Regionallandschaften zu erkunden.Gleichzeitig gewann das Studium der Naturphänomene an Bedeutung, von Wolken und Gesteinsformationen bis zum flüchtigen Spiel des Sonnenlichts.
Gezeigt wurden Gemälde, Ölskizzen und Aquarelle von so bedeutenden Künstlern wie Carl Blechen, Richard Parkes Bonington, John Constable, Camille Corot, Johan Christian Dahl, Christoffer Wilhelm Eckersberg, Thomas Fearnley, Joseph Anton Koch, Wilhelm von Kobell, Ludwig Richter, Carl Rottmann, William Turner, Caspar Wolf und vielen anderen.
Der Katalog zur Ausstellung (Edition Braus, Heidelberg) kann über den Buchhandel bezogen werden.
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Carl Morgenstern, Capri bei Sonnenaufgang, 1836
Kunsthandlung J. P. Schneider jr., Frankfurt/Main |
| 5. Juli bis 11. August 2002 |
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Gina Sensazionale
Legende Gina Lollobrigida -
zum 75. Geburtstag der Filmdiva
Sammlung Heinz Weinand, Koblenz
Es ist die Schwarz-Weiß-Industrie des Films in der Cinecittá, die sich von Rom ausbreitet und heute in der Filmindustrie des Westens nach Hollywood den zweiten Platz einnimmt. Diese Industrie hat Italien einen neuen Mythos geschenkt: ?Gina nazionale?, den Star Nummer Eins der Republik, die neuerdings die ?Duse des Films? genannt wird ? eine durchaus nicht ?himmlische? Duse, sondern eine sehr irdische. Gina Lollobrigida, in der sich alle italienischen Volkseigenschaften zu verbinden scheinen.? (Ingeborg Bachmann, Zeit im Funk, 18.2.1955)
Der Katalog zur Ausstellung Gina Sensazionale kann zum Preis von 5,- EURO zzgl. Versandkosten über das Museum bezogen werden.
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Burt Lancaster, Gina Lollobrigida und Tony Curtis in Trapez , USA 1956, Regie: Carol Reed |
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