Begleitprogramm: Mut zur Freiheit

 

Performance-Workshop für: Alle!

Listening to Paintings

mit Corinna Stüttgen (Stadttheater Koblenz) und Ines Heisig (Mittelrhein-Museum)

 

  • Schnuppertermine am Familientag 24. Juni 2017, 13-14 Uhr und 16-17 Uhr

Treffpunkt: Veranstaltungsraum im Mittelrhein-Museum (keine Anmeldung erforderlich)

  • Workshop: Freitag 25. August und 1. September 2017 jeweils 16-18 Uhr (Anmeldung erforderlich)

Kosten: jeweils der Eintritt zur Ausstellung

 

Kann man tiefere Symbolschichten eines Gemäldes hören? Hat ein Kunstwerk einen Rhythmus? Gibt es vielstimmige Bilder? Der Workshop bietet für alle, die sich darauf einlassen, eine erweiterte Kunstreflexion, die man hören und fühlen kann. Wir sammeln Klänge, bauen Instrumente und werden zu Performern unserer eigenen Komposition. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und Teilnehmerinnen jeden Alters!

 

Vortrag

„Ganz Koblenz ist ein Trümmerfeld.“ Dokumente der Nachkriegszeit in Wort und Bild

mit Dr. Petra Weiß und Dr. Michael Koelges (Stadtarchiv Koblenz)

  1. Juli 2017, 19 Uhr; Kosten: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro; Schüler und Studierende haben freien Eintritt

 

Das Stadtarchiv hat einen reichen Schatz an Zeugnissen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit in Koblenz. Im Vortrag werden Film-, Bild- und Schriftdokumente in Zusammenhang gebracht. Dabei kommen persönliche Erinnerungen ebenso zur Sprache wie offizielle Verlautbarungen, Plakate und Zeitungen. So eröffnet sich ein vielfältiges Panorama, in dem zwischen Ruinen auch die Energie des Aufbruchs deutlich wird.

 

 

Sommerferienworkshop für Kinder von 7-12 Jahren

Action! – Kleine Ausstellungsmacher 2

  1. Juli – 14. Juli 2017, täglich von 9-14 Uhr; Kosten: 63 Euro (inkl. Material); Anmeldung erforderlich

 

Spritzer, Schlieren, dicke Farbe – im Sommerferienworkshop wird es diesmal turbulent. Wir lassen uns von den Künstlern der Sonderausstellung „Mut zur Freiheit“ inspirieren. Mit unseren Kunstwerken gestalten wir schließlich eine eigene kleine Ausstellung, die im Anschluss für einige Wochen im Museum präsentiert wird.

 

Workshop für Erwachsene

Mut zum Experiment – Techniken der informellen Kunst

mit Aloys Rump, 27. August 2017, 10-15 Uhr; Kosten: 50 Euro, zzgl. Material; Anmeldung erforderlich

Aloys Rump, Schüler von Peter Brüning, Gerhard Richter und Fred Thieler, fand über die Kunst des Informel zu seiner eigenen bildnerischen Sprache. Der Workshop lädt zum Experimentieren mit den Techniken der informellen Malerei ein.

 

 

Kunst-Talk

Augenzeugen

mit Eva Maria Enders und Aloys Rump

Sonntag, 10. September 2017, 18 Uhr; Kosten: 12 Euro / ermäßigt 10 Euro

 

Nach einer Führung durch die Ausstellung sprechen die Künstlerin Eva Maria Enders und der Künstler Aloys Rump über ihre Begegnungen mit dem Informel. Beide studierten bei bedeutenden Vertretern des deutschen Informel und nahmen hier wesentliche Impulse für ihre künstlerische Arbeit auf. In informeller Runde kann bei einem Glas Wein erzählt, gefragt und diskutiert werden.

 

 

Lesung in der Ausstellung

„Ein weißes Haus am grünen Hang darin die Farben spritzen“ – K. O. Götz als Sprachkünstler

Lyrik und Prosa gelesen von Vorlesern des Fördervereins LESEN & BUCH

Donnerstag, 14. September 2017, 19 Uhr; Kosten: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro

 

Der Künstler K. O. Götz arbeitete auch literarisch. Er schrieb seine Lebenserinnerungen und veröffentlichte Lyrik. In der Lesung werden ausgewählte Passagen zu Gehör gebracht.

 

 

Vortrag

Die Schönheit des Informel: Das träumende und handelnde Ich

mit Janina Klein (Universität des Saarlandes)

Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr; Kosten: 12 Euro / ermäßigt 10 Euro, Schüler und Studierende haben freien Eintritt

 

Janina Klein (Graduiertenkolleg „Europäische Traumkulturen“) stellt neuste kunsthistorische Forschungsergebnisse. Im Anschluss geht es nach einem Glas Wein noch in die Ausstellung.

 

 

Für Schulklassen

City Sound – Druckwerkstatt

Führung und Workshop für Schüler aller Klassenstufen

als zweistündiges Programm buchbar; Kosten: 40 Euro

 

Viele Künstler des Informel ließen sich von den Metropolen Paris, New York und Berlin inspirieren. Im Workshop betrachten wir Werke der Ausstellung, hören Musik, erforschen die Geräusche der Stadt und verdichten unsere Eindrücke bildnerisch. Im Hochdruckverfahren mit Polyblockplatten entstehen überraschende Ergebnisse.